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GUSTO März 2013

"Wenn es eine Klassiker der Thermenregion gibt, dann sicher dieser Wein [Anm. Zierfandler Mandel-Höh]. Seit mehr als 175 Jahren ist die Lage "Mandel-HöH" im Besitz der Familie Stadlmann. Ein markanter Weinberg im Rebenmeer zwischen Gumpoldskirchen, Traiskrichen und Pfaffstätten, unter dem die Südbahn druch den sogenannten "Busserl-Tunnel" braust. Dort stehen 45 Jahre alte Zierfandler-Rebstöcke, von denen die Trauben für diesen außergewöhnlichen Wein stammen. Kalkreiche Böden und die perfekte Ausrichtung nach Süden und Osten sorgen für hohe Reife und ein charakteristisches Geschmacksprofil. In der Nase gefällt der goldgelb im Glas glänzende Wein mit intensiven Aromen von Quitten und Orangen bis zu Nüssen und Mandeln und baut einen schönen Spannungsbogen auf, der die Neugier auf den ersten Schluck schürt. Am Gaumen präsentiert er sich vollmundig und doch kompakt, mit reifer Säure, einem angenehmen Hauch von Fruchtsüße und würzig-mineralischer Geschmacksnote, um schließlich einen lange nachklingenden Einduruck zu hinterlassen. Diesem Wein sollte man auf jeden Fall drei bis vier Jahre Flaschenreife gönnen und ihn vor dem Genuss dekantieren."(Klaus Egle)

GUSTO Mai 2012

"Wir biegen nun ab in Richtung Osten, wo die Urbanuskapelle auf der Mandel-Höhe einen unübersehbaren Orientierungspunkt beitet. Rund um diesen Hügel ist die Erde gesegenet... Der Zierfandler 'Mandel-Höh' von 45-jährigen Reben ist für diese Sorte das Maß aller Dinge, und jetzt bekommen wir ihn, den Geschmack des Berges: ein bisschen nussig, schön cremig, mineralisch, tiefgründig. Der 2010er ist noch ein Baby, doch Johann Stadlmann hat auch eine Flasche vom Jahrgang 2006 parat: Der Wein ist voll erblüht, aber nach wie vor frisch, und beweist mit seinen Honig-, Mandel- und Zitrustönen, dass ihm ein paar Jahre Reifezeit besten bekommen."(Klaus Egle)

WIENER Februar 2011

"Wozu in die Ferne schweifen, wenn es um guten Wein geht? ... Also widmen wir uns, ganz lokalpatriotisch, der Thermenregion – und einem Problem, das ihre Weine haben. Schwer unterschätzt werden die hiesigen Weine nämlich aufgrund der Ungeduld vieler Trinker. Dabei lohnt ein wenig Flaschenreife durchaus schon beim Weißwein. „Tagelsteiner“, in Traiskirchen von Johann Stadlmann gekeltert, spiegelt als Rotgipfler wohl am deutlichsten, wofür die Gegend steht. Und der Besitzer des wohl elegantesten Heurigen-Betriebs im Ort, formt die im Welt-Maßstab völlig unbedeutende Thermen-Sorte zum Langstreckenläufer. Er wird erst im dritten Jahr so richtig gut. Würze und Frucht, meist auch höhere Zuckerwerte, geben das Rüstzeug dafür. Der 2007er Rotgipfler kam zur Kombination Fisch und Pilzrisotto ins Glas: Während die apfel-frische Säure die Lachsforelle umschmeichelt, setzt zum herben Steinpilz eine fast cremige Fruchtexotik den Kontrapunkt. Abseits von Wein-Rhetorik: Der Tagelsteiner hat zwei wechselnde Gesichter, die ihn noch auf Jahre attraktiv machen."

Die Presse Dezember 2010

"... habe ich vor Kurzem den „Weißburgunder Höfen“ vom Weingut Stadlmann getrunken und dabei gedacht: Wenn schon Flascherln auf dem Christbaum, dann solche. Denn es ist ein Wein, der ideal zu all dem passt, das hierzulande üblicherweise auf dem Gabentisch zu finden ist. Juniorchef Bernhard Stadlmann empfiehlt ihn zwar zu weißem Fleisch, idealerweise zu Kalb. Aber ich meine, der passt genauso zu Fisch und Rind. Weil so viel Raffinesse drinnensteckt. Exotischer Duft, mollig und druckvoll am Gaumen, aber trotzdem nicht schwer oder aufdringlich. ... Der Wein reift fast ein Jahr im großen Holzfass. Der 2009er ist seit September auf der Flasche, lässt bereits sein ungeheures Potenzial erahnen. Aber für das Fest der Liebe ist mir der 2008er lieber, der 2007er am liebsten."

Wiener Zeitung Oktober 2010

"Das Traiskirchner Weingut Stadlmann hat sich auf hohem Level auf die Sorte Zierfandler spezialisiert. ... Die Eigenheiten des Zierfandlers werden von der Familie Stadlmann aber nicht als "Schwierigkeit", sondern als eine "Herausforderung" begriffen, der man sich - mit großem Erfolg - stellt. Schon seit langem rangiert der Zierfandler aus der Top-Lage Mandel-Höh bei diversen Weinbewerben in den höchsten Punktekategorien. Längst wird dieser aus alten Reben gekelterte Edelwein auch in New Yorker Nobelrestaurants hoch geschätzt. ... Erfahrungsgemäß benötigt der Zierfandler Mandel-Höh eine gewisse Lagerungszeit, weshalb der hervorragende 2009er zunächst in den Keller gebracht werden sollte. Der 2008er Zierfandler Mandel-Höh ist derzeit schon recht gut antrinkbar. Im Bukett brilliert er mit nobler vielschichtiger Frucht, die auch zarte exotische Einsprengsel nach Maracuja, Orange und Limette mitschwingen lässt. Würzig, extraktreich und gebündelt strömt er mit ausgewogenem Säurespiel seinem langen Abgang entgegen. Vor dem Trinken sollte man diesen Wein auf alle Fälle einige Zeit lang dekantieren." online Artikel

WeinWisser August 2010

"Johann Stadlmann ist der Papst des Zierfandlers. Niemand sonst gelingen derart komplexe, ausdrucksvolle Weissweine dieser uralten Spezialsorte der südlich von Wien gelegenen Thermenregion. ... Stadlmanns traditionell im grossen Fass ausgebauten Weine sind tief und markant ... wenn sie erst mal Luft geholt haben, einen ganzen Tag lang oder auch zwei, breiten sie ihre Albatrosflügel aus und überstrahlen mit Leichtigkeit alles, was rechts und links neben ihnen steht. Kaum anderswo werden Jahrgang und Lage derart treffsicher gespiegelt wie in den kraftvollen, kompakt strukturierten Zierfandlern von Stadlmann, die man getrost zum österreichischen Kulturgut zählen darf, allen voran die tief bewegende «Grosse Reserve» und natürlich den langlebigen Lagenwein Mandel-Höh von beinahe 50-jährigen Reben. ... Nicht zu vergessen: die exzellenten, da niemals nur süssen, sondern immer auch pikanten und würzigen Beeren- und Trockenbeerenauslesen, denen man sich vor Abflauf von zehn Jahren nicht zu nähern braucht."

The Wallstreet Journal April 2010

"I love the Stadlmann Rotgipfler,” confided Ben, a new hire from wine-friendly Washington, D.C., (specifically, Proof restaurant — one of my favorites), about the aromatic Austrian white that I was considering. So I ordered a glass. With bright, almost tropical aromas and a dry, complex finish, it was delicious — and an excellent buy."

Die Presse Oktober 2009

"Her mit Weinen wie dem Zierfandler Mandel-Höh 2007 vom Stadlmann aus Traiskirchen. ... Dieser Wein bringt so viel Südsee in den Herbst, wer braucht da noch Sonne. Feiner Duft nach Zitrusfrüchten, er schmeckt nach Honig und Karamell und bleibt sehr lange haften. Der 2007er ist wohl längst vergriffen. ... Stadlmanns Topweine brauchen allerdings viel Zeit. Sie präsentierten sich in der Jugend verschlossen und werden deshalb bei Verkostungen manchmal unter ihrem Wert geschlagen. Umso höher ist es den Stadlmanns anzurechnen, dass sie ihrer konsequenten Linie treu bleiben und tapfer gegen die zunehmende Coca-Colarisierung in der Weinbranche ankämpfen."

Format September 2009

"Johann Stadlmann ist in der internationalen Weinwelt kein Unbekannter. ... Vor allem der großartige Zierfandler der Lage Mandel-Höh und der Rotgipfler der Lage Tagelsteiner sind absolut konkurrenzlos und zählen zu jenen önologischen Raritäten des Landes, um die Österreich in der Welt beneidet wird. ... Hochinteressante Eigenständigkeit, die es sonst nirgendwo anders auf der Welt gibt. Auch das kann Identität sein."

Wo isst Österreich September 2009

"Der Zierfandler, diese in vielen Facetten schillernde Rebsorte, kann wie ein Mersault, aber auch wie Sauternes schmecken. Der Ausdruck "lieblich" auf der Etikette des organisch-biologisch entstandenen Zierfandler "Große Reserve" 06 ist klar auf der Sauternes-Seite. Tatsächlich ist der Wein von einer überwältigenden, allgegenwärtigen Traubensüße durchdrungen, die an großen Süßwein denken lässt. Doch während man da die Biskuittöne an den Nasenflügeln vorbeiziehen lässt und an Weinchaudeau oder Konditorei denkt, steigt plötzlich am Gaumen eine anschwellende Herbheit auf, die den Wein relativiert und ihn trockenen Gestanden näher bringt als süßen Gefilden. ... Und man denkt sich nicht zu Unrecht, mitten ins Schlaraffenland."

Gewinn März 2009

"Johann Stadlmann hat sich dem Zierfandler verschrieben. ... die 'Große Reserve 2006' setzt neue, bisher noch nicht erreichte Maßstäbe. Allein dafür lohnt es sich nach Traiskirchen zu fahren."

The New York Sun September 2008

Bridging the Gap Between Summer and Fall Wines
"Stadlmann Zierfandler Mandel-Höh 2006 - unique to the Thermen region south of Vienna, this age-worthy wine is a subtle spice bomb, and more fulsome than typical whites from neighboring Germany. It's more alcoholic, too. As Crush's Austrian specialist, Stephen Bitterolf, points out, Zierfandler's fennel and dark fruit profile is true to summer's end."

Die Presse Februar 2008

"Es gibt nicht nur in der Wachau Weißweine für die nächsten zwanzig Jahre", wird auf die besonderen Qualitäten der Weine aus dem Hause Stadlmann verwiesen. "Johann Stadlmann aus Traiskirchen hat vom 2005er eine 'Große Reserve' gemacht. Ziemlich bombig, sehr exotisch und vor allem: ein Wein den man locker 20 Jahre lagern kann. Fast ewig haltbar ist übrigens auch der 'Zierfandler Mandel-Höh 2006', Stadlmanns Paradewein."

Der Standard Jannuar 2008

"Der Rotgipfler 'Tagelsteiner' von Johann Stadlmann, ..., ist ein Musterbeispiel für die geschmackliche Komplexität und das Potenzial dieser Sorte, von der es in Österreich gerade einmal noch etwa 100 ha gibt. Tagelsteiner 2006 ist - wie für Rotgipfler typisch - insgesamt nobel zurückhaltend und spielt eine Komplexität aus, bei der man ins Schwärmen kommt: von reifen, fruchtsüßen Mangos bis zu einem leicht säuerlichen Weingartenpfirsich ist so einiges vertreten, was das Riechen an einem Wein erfreulich macht. Dazu kommt viel Extrakt ..., eine feine Mineralität und eine cremig-softe Konsistenz, die von einem feinen Säureteppich gestürtzt wird, was den Wein insgesamt außergewöhnlich balanciert und elegant macht. All das in Kombination mit der beeindurckenden geschmacklichen Länge verweist auf viel Entwicklungspotenzial."

Die Presse Dezember 2007

"Nur wenige Weißweinsorten Österreichs bergen ein solches Potenzial in sich wie der Rotgipfler.
In den alten Kellern Gumpoldskirchens lassen sich noch rare Zeugnisse der enormen Lagerfähigkeit dieser Herzblutsorte der Thermenregion finden. Auch in Traiskirchen versteht es so mancher Produzent, die großen Anlagen des Rotgipflers zu kultivieren und beeindruckende Weine zu keltern. So stammt im Hause Stadlmann der beste Rotgipfler von der Ried Tagelsteiner und überzeugt nicht nur durch tolle Fruchtkomplexität in der Nase, sondern insbesondere durch Dichte und Eleganz am Gaumen."

Der Tagesspiegel November 2007

"Zugpferd der Region ist der Zierfandler "Mandelhöh", mit dem Johann Stadlmann den Maßstab für die moderne Stilistik der Thermenregion gesetzt hat; die Mandelhöh ist ein den Hängen des Wienerwalds vorgelagerter Hügel, der von einem kleinen Bahntunnel durchbohrt wird und mit einer kleinen Kapelle auf dem Gipfel die Blicke auf sich zieht. Die Weine von droben sind wegen des Kleinklimas immer ein wenig eleganter, rassiger."

Die Presse November 2007

"Das ist vermutlich der beste [Zierfandler], den die Thermenregion zur Zeit zu bieten hat", steht über Zierfandler Mandel-Höh geschrieben. "... der 2006er wird noch seinen Höhepunkt erreichen. Dabei ist er jetzt schon ein Hammer. Feines Zitrus-Aroma, ungeheure Dichte am Gaumen, tolle Länge. Ein Wein zur Wiener Küche, oder einfach nur zum Eindruck schinden unter Weinfreunden."

The New York Times September 2007

"For Post-Spa or Pre-Meal. Bathers at hot springs in the Thermenregion, south of Vienna, cool off with zesty whites made from the indigenous Zierfandler grape. ...Weingut stadlmann's floral, dry 2006 Zierfandler Classic, a brisk aperitiv. The Classic may create interest in Stadlmann's pricier and more complex Mandel-Höh vineyard Zierfandler, which surpasses many Burgundies."

Gault Millau September 2007

"Keiner macht Zierfandler wie Johann Stadlmann. ... Das Ergebnis sind Weine von einer Klassik, einer Individualität und nicht zuletzt einer regionalen Identität, vor der man nur den Hut ziehen kann. Auch mit dem Rotgipfler gelingt Stadlmann Jahr für Jahr unglaubliches, so kraftvoll, vielschichtig und finessenreich sind nicht viele Weißweine auf der Welt."

The New York Times Mai 2007

"Rotgipfler? I know, I have't heard of it either until about a year ago. I was so blown away by this Austrian indigenous variety that I almost mistook it for Grüner Veltliner. However, the Rotgipfler has more almond than white pepper and lots of crisp green apple and melon flavours. Add it to the picnic basket this summer!"

VINUM September 2005

"Wein aus einer autochtonen Sorte, die nur im Gebiet südlich von Wien wächst …, hoher Spaßfaktor!", wird über den Rotgipfler Tagelsteiner 2003 berichtet. Und über den Zierfandler Mandel-Höh ist zu lesen: "Dieser Stadlmann-Wein aus der Riede Mandel-Höh ist jedes Jahr ein Prachtstück!"

DIE WELT April 2005

"Einer der reizvollsten Weißweine, die mir in diesem Jahr begegnet sind", resümiert der Welt-Autor über den Zierfandler aus dem Weingut Stadlmann.

NEWS Februar 2005

"Für heimische Raritäten wie Rotgipfler und Zierfandler, wie sie Johann Stadlmann anbeitet, gibt es keine internationale Konkurrenz."

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